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Hilfeartikel

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  • Verfügbare Umsatzsteuersätze für Einkaufsrechnungen (BE)
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    Dieser Hilfeartikel gibt einen Überblick über die verschiedenen MwSt.-Sätze, die Sie beim Importieren von Einkaufsrechnungen in Billit angeben können. Zu jedem Satz finden Sie eine kurze Erläuterung, wann er gilt und wie Sie ihn bei der Verarbeitung Ihrer eingehenden Rechnungen verwenden. Sind Sie sich bei einem bestimmten Satz unsicher, möchten Sie alle Einzelheiten und/oder Ausnahmen zu einer bestimmten Regelung kennen oder haben Sie Fragen zur Verarbeitung bestimmter MwSt.-Sätze in Ihrer Buchhaltung? Wenden Sie sich dann an Ihren Buchhalter oder Steuerberater; als Steuerexperte kann er Ihnen sicher weiterhelfen.

    Die OCR von Billit erkennt beim Importieren automatisch die verschiedenen MwSt.-Sätze auf Ihrer Rechnung. Sollte dies nicht geschehen sein, können Sie den richtigen Satz selbst hinzufügen.

    Wählen Sie bei der Verarbeitung Ihrer Rechnung oben rechts den MwSt.-Satz aus. Dieser Prozentsatz wird in die Auftragszeilen unten übernommen. Sollen bestimmte Teile der Rechnung dennoch einen anderen Prozentsatz erhalten, können Sie diesen pro Zeile anpassen.

    • Inland 21 % - 12 % - 6 %

    Die Standardsätze in Belgien. Wenn Sie diesen Satz wählen, werden automatisch 21 % angegeben. Möchten Sie dennoch eine andere Option wie 12 oder 6 %, können Sie dies in der Auftragszeile angeben. Eine Übersicht darüber, welche Produkte mit welchem Basissatz besteuert werden, finden Sie im Blogartikel 'Wegweiser zu den verschiedenen MwSt.-Sätzen'.

    Wählen Sie unter 'MwSt.' den richtigen (oder häufigsten) Satz für Ihre Rechnung. Sie können für einen Lieferanten in seinem Lieferantenblatt auch jederzeit einen Standard-MwSt.-Satz festlegen.

    • MwSt.-Vertragspartner oder Umkehrung der Steuerschuldnerschaft

    Diese Regelung gilt für Arbeiten an unbeweglichen Gütern (zu beruflichen Zwecken), von Malerarbeiten bis zur Anlage von Parkplätzen. In diesem Fall stellt der Auftragnehmer – Ihr Lieferant – keine MwSt. in Rechnung, sondern Sie als Kunde müssen die MwSt. selbst angeben; die Steuerschuldnerschaft wird also umgekehrt.

    • Sonstiges außerhalb der MwSt.

    Hierbei handelt es sich um Posten, die nicht in die MwSt.-Erklärung aufgenommen werden müssen, wie zurückgenommenes Leergut.

    • Innergemeinschaftliche (IG-) Waren und Dienstleistungen

    Beim Kauf einer Ware oder der Erbringung einer Dienstleistung zwischen zwei mehrwertsteuerpflichtigen Parteien in verschiedenen EU-Ländern kann die Lieferung unter bestimmten Bedingungen von der MwSt. befreit werden (bei Waren) oder die MwSt. auf Sie als Kunden verlagert werden (bei Dienstleistungen).

    • Einfuhr-Ausfuhr

    Wenn Sie Waren von außerhalb der EU einführen oder Waren in Länder außerhalb der EU ausführen, müssen Sie keine MwSt. zahlen. Die Bedingung ist jedoch, dass die Waren tatsächlich von außerhalb der EU kommen (bei der Einfuhr) bzw. die EU tatsächlich verlassen (bei der Ausfuhr).

    • Import-Export außerhalb der EU

    Wählen Sie diesen Satz für Umsätze, bei denen der steuerpflichtige Teil nur in den Feldern 81, 82 oder 83 der MwSt.-Erklärung erscheinen soll.

    • Margin for second hand goods

    Dank dieser Regelung muss der Verkäufer die MwSt. nur auf die Bruttogewinnspanne berechnen und nicht auf den gesamten Betrag, den Sie als Kunde zahlen müssen. Die Rechnung kann in einen Teil aufgeteilt sein, auf den Sie MwSt. zahlen müssen, und einen Teil, auf den Sie keine zahlen müssen. Die MwSt. ist nur auf die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis zu zahlen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Buchhalter oder Steuerberater nach den Bedingungen für diesen Satz.